Informationen zur Kommunalwahl: Kumulieren und Panaschieren

UnserTipp: Immer erst einmal SPD ankreuzen!

2016 wählen die Hessen zum vierten Mal mit "Kumulieren und Panaschieren". Die wichtigsten Informationen können Sie hier lesen. Es gilt: Die entscheidende Stimme ist die Parteistimme. Wer als erstes auf dem Wahlzettel SPD ankreuzt macht nichts falsch. Dann geht keine Stimme verloren.
 

Das Wahlrecht im Einzelnen:

Kumulieren:
Jede Wählerin und jeder Wähler kann so viele Stimmen auf Bewerberinnen und Bewerber verteilen, wie Sitze im Parlament zu vergeben sind. Im "Parlament" der Stadt Langen, der Stadtverordnetenversammlung, kann er seine 45 Stimmen auf maximal 45 Persönlichkeiten verteilen oder auf einen einzelnen Bewerber bis zu drei Stimmen anhäufen, also kumulieren. Insgesamt jedoch nicht mehr als freie "Parlamentssitze", also 45 in der Stadtverordnetenversammlung.

Panaschieren:
Er kann sie aber auch an Kandidaten aus verschiedenen Listen vergeben - panaschieren - und so beide Formen miteinander verbinden. Die von jedem Bewerber auf diese Weise erhaltenen Stimmen sind maßgeblich für die Reihenfolge, in der die von der Partei oder Wählergruppe gewonnenen Sitze verteilt werden. Es ist ohne weiteres möglich, dass die beispielsweise 30 gewonnenen Mandate nicht an die von der Partei bestimmten Kandidaten von 1 bis 30 gehen, sondern Bewerber vom unteren Ende des Stimmzettels die meisten Stimmen auf sich vereinen und somit ihre Mitstreiter von den oberen Listenplätzen verdrängen. Die Konsequenz dieses Systems ist es, dass sich jeder einzelne Bewerber in viel stärkerem Maße als bisher um seine Wählerschaft kümmern muss, im Wahlkampf, aber auch dann in der Gemeindevertretung. Wer wiedergewählt werden will, muss sich einen Namen machen.

Listenkreuz:
Wer von der Gestaltungsmöglichkeit des Kumulierens und Panaschierens keinen Gebrauch machen will, kann auch eine einzige Liste ankreuzen und damit den Wahlvorschlag unverändert annehmen. Dies führt dazu, dass das Stimmenkontingent dieses Wählers auf die auf dem Stimmzettel abgedruckten Kandidaten verteilt wird: in der Reihenfolge von oben nach unten erhält jeder eine Stimme. Will ein Listenwähler verhindern, dass ein bestimmter Kandidat aus der Liste, den er für absolut ungeeignet hält, eine Stimme erhält, kann er ihn einfach aus der Liste streichen.

Kombination von Listenkreuz, Kumulieren und Panaschieren:
Zulässig ist es auch alle bisher genannten Stimmabgabevarianten miteinander zu kombinieren: Der Wähler kann eine Liste ankreuzen, innerhalb dieser Liste ein Teil seines Gesamtstimmenkontingents einzeln oder kumuliert an Bewerber vergeben, Bewerber streichen und Bewerbern aus einer anderen Liste Einzelstimmen zuteilen.

Es kann vorkommen, dass aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten, die das Wahlsystem bietet, zu viele Stimmen abgegeben werden. Hier sieht das System „Heilungsbestimmungen“ vor, sofern der Wählerwille eindeutig erkennbar ist.

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