This is not Sparta - Neofaschisten haben in Langen nichts zu suchen !

16:35:04 23.01.2019

Pressemitteilung 2/2019
Es gibt Neues von den Jusos Langen - Egelsbach. Die Jusos Langen - Egelsbach mussten Anfang des Jahres tätig werden - und erste Versuche rechter Einflußnahme abwehren. So entfernten sie in der Nähe des Bahnhofs an Wändern und Laternenpfählen angeklebte Aufkleber der sogenannten identitären Bewegung.

Die sogenannte identitäre Bewegung ist nach Ansicht des Verfassungsschutzes eine rechtsextremistische Bestrebung und wird mindestens in Niedersachsen auch entsprechend beobachtet.

Diese Pressemitteilung gaben die Jusos Langen - Egelsbach der SPD Langen weiter:

"Mit Schrecken mussten wir JUSOS feststellen, dass in letzter Zeit Flyer und Sticker der sogenannten „Identitären Bewegung“ in Langen in Umlauf gebracht worden sind. Ausgerüstet mit dem griechischen Buchstaben „Lambda“ auf ihren Materialien versucht diese demokratie-feindliche Gruppierung vermehrt nun auch in Langen Fuß zu fassen.
Wir JUSOS Langen-Egelsbach positionieren uns klar gegen diesen Versuch, Langen mit rechtsradikalem Gedankengut zu unterwandern und rufen alle Langenerinnen und Langener auf, solche Sticker oder Flyer unverzüglich zu entsorgen oder zu entfernen.
Schon einmal war Langen während der 1980er bundesweit dafür bekannt, Neonazi-Größen wie Michael Kühnen ertragen zu müssen. Gar wollte der selbst ernannte Führer in Langen beerdigt werden, nachdem er an den Folgen einer AIDS-Erkrankung starb. Damals wusste sich Langen gegen diese letzte Bitte des Neonazis zu behaupten, sodass Kühnen letztlich nicht in Langen beerdigt wurde.
Diese Zeit hat in Langen sicher einige Narben hinterlassen. Narben, an die wir JUSOS uns zwar nicht zur Gänze erinnern können, sie aber oft noch spüren, wenn ältere Langenerinnen und Langener über diese Zeit sprechen.
Die Identitäre Bewegung unternimmt nun auch erste zaghafte Schritte, um in Langen ihre braune Ideologie zu verbreiten. Das Symbol, mit welchem sie sich schmücken, soll an die Schlacht an den Thermopylen erinnern, bei der Sparta mit anderen griechischen Staatstaaten versuchte, die Perser von einer Invasion auf dem Peloponnes abzuhalten. Die Spartiaten trugen auf ihren Schildern eben jenes „Lambda“, dass nun heute die „Identitären“ für sich entdeckt haben. Streng der ideologischen Hypothese folgend, dass sie nun die Spartiaten der Neuzeit sind, die gegen eine fremdländische Invasion vorgehen müssten. Was die Identitären aber gänzlich verschweigen, ist zunächst der Fakt, dass es sich bei ihrem Feindbildern - Muslime sowie Geflüchtete - nicht um eine persische Invasionsarmee handelt, sondern um Menschen, die die Hoffnung haben hier in Langen zu leben um eine Zukunft aufzubauen, welche friedlich und frei ist. Weiterhin wird gerne verschwiegen, dass ihr großes Vorbild Sparta ein Königreich der Sklaverei und des Krieges war, das sich zur seiner politischen Existenz viele Sklaven hielt(sog. Heloten).
Diesen Neofaschisten mit ihrem gänzlich unmenschlichen Weltbild können wir nur eines sagen: Langen is NOT Sparta und Faschisten sind hier nicht willkommen! "

Gez. Der Vorstand der JUSOS Langen-Egelsbach

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