Antrag auf Anbindung Langens an die Regionaltangente West

17:53:08 30.01.2016

Anträge und Anfragen 2016
Die SPD Langen hat in der Stadtverordnetenversammlung einen Antrag auf die Anbindung Langens an die Regionaltangente West gestellt. Der Magistrat soll sich nach dem Antrag bei den zuständigen Stellen für die Verlängerung der Regionaltangente West bis nach Langen einsetzen. Es handelt sich um einen Dringlichkeitsantrag.

Der Antrag lautet wie folgt:
 

                                        27.01.2016

Dringlichkeitsantrag:
Langen muss an Regionaltangente West (RTW) angeschlossen werden



Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin,
wir bitten, folgenden Antrag der Stadtverordnetenversammlung (STVV)- nach Beratung im Ausschuss für Umwelt-Bauen-Verkehr zur Beschlussfassung vorzulegen:

Der Magistrat wird aufgefordert sich sofort bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass die geplante RTW bis zum Bahnhof Langen verlängert wird. Damit verbunden ist die Forderung, dass der Haltepunkt der Regionalzüge in Langen erhalten bleibt.

Es ist ein Konzept vorzulegen, dass die Kosten für die Stadt Langen darstellt. In dieser Unterlage soll auch dargestellt werden wie die Finanzierung sichergestellt werden kann. Hierzu ist zu prüfen ob sich Städte und Gemeinde (südlich von Langen) die von einer Verlängerung der RTW bis nach Langen in nicht unerheblichen Maß profitieren würden, an der Finanzierung beteiligen.

Begründung:

Es macht keinen Sinn die RTW in Dreieich-Buchschlag enden zu lassen. Der Bahnhof Langen ist Haltepunkt für die Regionalzüge aus dem Raum Darmstadt / Bergstraße. Abgesehen von den direkten Vorteilen für die Bevölkerung der Stadt langen hat eine Verlängerung der RTW eine weit über Langen hinausgehende Bedeutung, Der gesamte Raum Darmstadt / Bergstraße würde eine direkte Anbindung an den Flughafen Frankfurt, die westlichen und nordwestlichen Stadtteile von Frankfurt (z.B. Frankfurt-Höchst) erhalten. Der Bahnhof in Langen ist als Haltepunkt für diese Regionalzüge eingerichtet. Bei der Verlegung dieser Funktion nach Dreieich-Buchschlag bzw. Neu-Isenburg würde Langen (mit großer Wahrscheinlichkeit) nicht nur diese Funktion verlieren, sondern an den zwei entsprechenden Bahnhöfen wären erhebliche Umbauten notwendig. Das dafür erforderliche Geld kann man auch gleich für eine Verlängerung der Strecke benutzen.

Diesen Beschluss fasst die STVV in dem klaren Bewusstsein, dass ein solches Vorhaben mit erheblichen Kosten für Planung und Investition verbunden sein wird. Mit diesem Beschluss wird aber nicht einer konkreten Zustimmung (oder Ablehnung) einer zukünftigen STVV vorgegriffen. Es ist selbstverständlich, dass dieser Beschluss erst nach Vorlage genauer Kosten von einer zukünftigen STVV getroffen werden kann.

Die Dringlichkeit ist geboten weil gemäß der Berichterstattung einer überregionalen Tageszeitung vom 20.01.2016 die Beratungen zur RTW in eine entscheidene Phase eintreten. Wenn die Stadt Langen ihre Interessen im Zusammenhang mit der RTW wahren will bleibt nicht mehr viel Zeit. Die Stadt Dreieich z.B. fordert die Verlängerung der Strecke bis nach Dreieich-Sprendlingen.

Mit freundlichen Grüßen
 
Margrit Jansen
Fraktionsvorsitzende





 

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